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Zum Stand des VD16 (jeweils im Dezember 2009, 2010, 2011 und 2012)

Januar 5, 2016

Meine alten Jahreskommentare zum VD16 sind auf der neuen Version von mediaevum nicht mehr im Archiv aufzufinden. Deshalb werden sie hier noch einmal dokumentiert.

 

13.12.2009:

[…]Die ZV-Nummern sind jetzt bei 26825 angekommen, d. h. also ca. 460 neue Titel im Jahr 2009, davon über 100 aus Zwickau, ca. 90 aus Berlin und ca. 60 aus der BSB München.
Die wichtigste Neuigkeit ist wohl, dass die Datenbank des VD16 jetzt um die Daten des VD17 erweitert worden ist. […]
Eine andere Neuigkeit ist, dass jetzt auch Drucke aus Städten aufgenommen werden, die nicht zum deutschen Sprachbereich gerechnet werden, wie Krakau oder Prag. Ich weiß allerdings nicht, wie „neu“ diese Veränderung ist, ich hab das erst vor ein paar Monaten entdeckt. Diese Titel haben „XL“-Nummern, bisher gibt es aber erst 12 davon.
[…]
Mein Plan für ein Wiki zu den Drucken des 16. Jahrhunderts ist in Arbeit, ich hoffe, dass das Projekt im Laufe des nächsten Jahres realisiert werden kann.

 

20.12.2010:

[…]
Gut ist auch die Nachricht, dass in diesem Jahr sehr viel mehr neue Titel hinzugekommen sind als in den letzten Jahren, nämlich ca. 650 (jetzt bei ZV 27516) Der wichtigste Zuträger bleibt weiterhin die Ratsschulbibliothek in Zwickau, die mittlerweile offenbar beim Buchstaben „S“ angekommen ist, mit ca. 130 Neumeldungen (wie viel im Ganzen von dort gemeldet wurde, lässt sich nicht feststellen, weil sie schon lange über 5000 Titeln liegen).

Bei den meldenden Bibliotheken gibt einige ’new entries‘, wobei an erster Stelle das Historische Museum in Berlin genannt werden kann, das in nur wenigen Monaten über 750 Titel eingegeben hat, davon sind etwa 40 neu. Noch mehr Meldungen stammen vom Predigerseminar Wittenberg, das in wenigen Monaten über 2000 Titel eingegeben hat, davon allerdings nur einen neuen. Ganz offenbar plant man dort, den gesamten Bestand ins VD16 einzugeben. Das haben anscheinend auch andere Bibliotheken vor, denn nur wenige von ihren Meldungen haben eine neue Nummer (Bibliotheken, die erst im letzten Jahr zu den meldenden Bibliotheken hinzugekommen sind: Halle, Leopoldina: 134 Meldungen; Wien-Bibliothek: 126; Koblenz LB: 73).

2009 gab es eine Tagung des VD17, sozusagen zur Feier des Projekt-Abschlusses. Einige Vorträge finden sich auf der Hauptseite des VD17, aus denen auch Informationen zum 16. Jahrhundert hervorgehen. So erfährt man, dass die Gesamtzahl der Drucke des 16. Jahrhunderts in der Nationalbibliothek Budapest 15.000 beträgt, davon etwa 11.000 aus dem deutschen Sprachgebiet. Von diesen sind 929 Druckausgaben noch nicht ans VD16 gemeldet worden. (In der Tat stammen viele der Neumeldungen der letzten Monate aus der NB Budapest). Für alle Bibliotheken Ungarns wird mit 70.000 Drucken des 16. Jahrhunderts gerechnet, davon 50.000 bis 55.000 aus dem deutschen Sprachgebiet. Im Fabian-Handbuch sind aber nur sechs ungarische Bibliotheken mit mehr als 1000 Cinquecentine verzeichnet […]

 

24.12.2011

Das VD16 ist am Ende des Jahres 2011 bei ZV 28290 angekommen, es sind in diesem Jahr also ca. 770 neue Titel hinzugekommen, etwa 80 mehr als 2010 und 310 mehr als 2009.
Im Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts ist jetzt – neben den Schweizer und den im Fabian-Handbuch vertretenen europäischen Bibliotheken – auch eine Liste von italienischen Bibliotheken, die mehr als 1000 Drucke des 16. Jahrhunderts besitzen, einzusehen. Leider beteiligen sich die italienischen Bibliotheken gar nicht am VD16. Anders als in Deutschland geben dort aber viele große Bibliotheken auf ihren homepages nicht nur die Zahl der vorhandenen Inkunabeln, sondern auch die der Cinquecentine an, was die Zusammenstellung der Liste erleichtert hat.
Es wäre sicher sehr interessant, wenn man so etwas auch für die USA erstellen könnte. Das VD16 verzeichnet nur 6 amerikanische Bibliotheken, und davon haben vier nur 1 oder 2 Meldungen, aber im einleitenden Verzeichnis von “French Vernacular Books” gibt es etwa 250 amerikanische Bibliotheken mit Beständen des 16. Jahrhunderts, leider ohne Zahlenangaben.
[…]
Neuigkeiten:
Seit ein paar Wochen gibt es jetzt den “Universal Short Title Catalogue” (an der schottischen St. Andrews-Universität). Die Einträge des VD16 werden dort in verkürzter Form übernommen, aber mit einem direkten Link zu den VD16-Datensätzen. Interessant ist der USTC vor allem, wenn man an den Drucken des 16. Jahrhunderts anderer Länder interessiert ist, aber über das VD16 hinaus bietet er auch Katalog-Einträge der UB Wroclaw und der BNU Straßburg von Ausgaben aus dem deutschen Sprachbereich, allerdings ohne Abgleich mit dem VD16, so dass viele Titel doppelt aufgenommen werden.
Der Index Aureliensis macht unterdessen unverdrossen weiter. Der 2011 herausgekommene Band (“Esd – Ez”) gibt zum ersten Mal auch VD16-Nummern an.

 

23.12.2012

Im jetzt endenden Jahr 2012 ist die Zahl der Einträge im VD16 auf 29048 gestiegen, d.h. es sind 845 Titel hinzugekommen, noch mehr als im vorherigen Jahr. Neue beitragende Bibliotheken sind die Bibliothek des Plantin-Moretus Museums in Antwerpen (vd277), das Stadtarchiv Augsburg (vd278) und die Staatliche Wissenschaftliche Bibliothek von Banskà Bystrica in der Slowakei (vd279).
Die Titel mit XL-Signaturen (deutsche Drucke aus Offizinen außerhalb des deutschen Sprachbereichs, wie etwa aus Prag oder Metz ) bleiben weiterhin bei ca. 130, stellen also noch keine bedeutende Größe dar.

Für den größten Zuwachs sorgte in diesem Jahr die Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt (ehemals Wissenschaftliche Allgemeinbibliothek) mit über 1000 Meldungen, davon sind ca. 70 neue Titel. Den nächstgrößeren Zuwachs hat die Staatsbibliothek Berlin mit etwa 950 Titeln, davon über 240 Neumeldungen. 510 zusätzliche Meldungen sind im Jahr 2012 für die Stadtbibliothek Nürnberg verzeichnet, weitere 9 Bibliotheken haben mehr als 100 Titel eingetragen.

Das VD16 hat jetzt auf der Eingangsseite auch einen Link zu einer Liste aller beteiligten Bibliotheken eingestellt:
http://www.bsb-muenchen.de

Durch diese Liste werden jetzt auch einige Leerstellen in der Reihe der Bibliothekssiglen geklärt, also Bibliotheken, die zwar eine Sigle zugeteilt bekommen haben, aber noch keinen Titel gemeldet haben.
Zusammen mit den nicht mehr existierenden Bibliotheken gibt es im VD16 12 Standorte ohne Meldungen, dazu 57 Bibliotheken mit nur einer einzigen Meldung, mit nur zwei Meldungen 27 und mit nur drei 13. Von den über 300 Bibliotheken der Liste kann man also mehr als 100 nicht wirklich als „Beiträger“ ansehen. 35 Bibliotheken haben dagegen über 1000 Meldungen.

Zum Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts

Das Wiki enthält bisher ca. 70 Artikel. Die im Wiki enthaltene Liste der Drucke, die noch nicht vom VD16 verzeichnet sind, umfasst ca. 950 Titel. In der Abteilung „Konkordanzen“ sind die zu „Brüggemann/Brunken, Handbuch zur Kinder- und Jugendliteratur“ und zum „Marburger Repertorium zur Übersetzungsliteratur im deutschen Frühhumanismus“ hinzugekommen.

Die Liste der deutschen Bibliotheken mit mehr als 100 Drucken des 16. Jahrhunderts habe ich auch als Artikel in Wikipedia übertragen.

Parallel zum Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts werde ich jetzt auch einen Blog betreiben. Meine jährlichen Kommentare zum Fortgang des VD16 sollen dann in Zukunft in diesem Blog erscheinen.

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