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Neu in Cinquecentine.de: Britische und irische Bibliotheken

Mit der 2016 erschienenen Neuausgabe des Directory of Rare Books, vormals herausgegeben von Barry Bloomfield, jetzt von Karen Attar, können die Angaben aus dem Fabian-Handbuch über britische und irische Bibliotheken ergänzt werden. Viele weitere Bibliotheken mit Drucken des 16. Jahrhunderts werden erfasst:

Britische und irische Bibliotheken mit Drucken des 16. Jahrhunderts

Außerdem neu: 20 weitere Basler Dissertationsdrucke von 1582, die noch nicht im VD16 erfasst sind:

nicht im VD16

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Neu in Cinquecentine: 20 Drucke, vorwiegend aus Breslau, nicht im VD16

https://cinquecentine.de/index.php?title=Drucke_nicht_im_VD-16

17 Drucke davon stammen von dem Drucker Crispin Scharffenberg.

Außerdem die Hofer Ausgabe des Gebetbuchs von Habermann von 1567.
Die meisten Drucke befinden sich in der Universitätsbibliothek Wroclaw. Dazu aus der Ossolineum-Bibliothek in Wroclaw zwei Breslauer Lutherdrucke.

Im Ganzen enthält die Liste der noch nicht im VD16 verzeichnete Ausgaben bisher mehr als 2100 Titel.

Neu in Cinquecentine.de: Konkordanz zu Schottenloher „Widmungsvorrede“ (1953)

Konkordanz mit dem VD16 zu:

Karl Schottenloher: Die Widmungsvorrede im Buch des 16. Jahrhunderts. Münster 1953.

Enthalten sind 389 VD16-Nummern.

mit Verweisen auf:

– Joachim Knape, Werkeverzeichnis zu den Rhetorikdrucken Deutschlands 1450 – 1700. Wiesbaden 2017.

– Helmut Claus, Melanchthon-Bibliographie 1510 – 1560. Gütersloh 2014.

– Die deutsche Literatur des Mittelalters – Verfasserlexikon. Begr. von Wolfgang Stammler, hrsg. von Kurt Ruh, Burghart Wachinger, Christine Stöllinger-Löser. Berlin 1078 – 2008

– Internet-Edition: Frank Hieronymus, Griechischer Geist aus Basler Pressen

Cinquecentine.de

„Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts“ ändert Adresse und Namen: „Cinquecentine.de“

Mitte September wurde der Server des Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts abgeschaltet, ohne Vorankündigung. Ich habe daraufhin die Gelegenheit ergriffen, mit einer neuen Adresse auch den Namen zu ändern, denn um ein Wiki handelt es sich ja schon seit einiger Zeit nicht mehr.

www.cinquecentine.de

Noch ist nicht alles wiederhergestellt, wie es war, aber die Sache ist in Arbeit.

Vor allem die zuvor am intensivsten benutzten Dateien sind jetzt wieder zugänglich:

die Liste der nicht im VD16 verzeichneten Drucke,

die Konkordanz zu Hollstein’s German Engravings etc.,

die Liste mit Exemplarnachweisen für VD16-Nummern ohne Standortangaben,

die Liste deutscher Bibliotheken mit mehr als 100 Drucken des 16. Jahrhunderts

sowie alle Einzelartikel zu bestimmten Druckausgaben.

Die illustrierten Drucke im VD16

Der Nachweis der Illustrationen in den Drucken des 16. Jahrhunderts ist ein schwacher Punkt des VD16. Angezeigt wird dort nur die Existenz von Illustrationen, also von Holzschnitten (H), Titelholzschnitten (TH) oder Titelkupfern (TK), Titeleinrahmungen (TE), Randleisten im Innern des Buches (RL), Tabellen oder Faltblättern (T) und von Druckermarken (D).

Man erfährt im VD16 nichts über die Anzahl der Abbildungen, über eventuelle Mehrfachverwendungen innerhalb einer Ausgabe und über ihre Abmessungen, es wird nicht unterschieden zwischen Wappen, technischen Zeichnungen, Musiknoten oder großen Zierinitialen und anderen Zierstücken (außer Randleisten). Sehr oft werden Zierstücke auch gar nicht berücksichtigt. Der karge Buchstabe „H“ kann jedenfalls sehr viel, aber auch sehr wenig bedeuten.

Darüber hinaus kann man im VD16 nicht gezielt nach den ja immerhin vorhandenen Angaben suchen. Wer sich also speziell für Drucke mit Illustrationen interessiert, muss alle mehr als 100.000 Nummern von A bis Z und von ZV 1 bis ZV 31800 einzeln durchgehen. Bei einigen Drucken sind bekannte Holzschnittkünstler als „weitere Personen [Bearbeiter]“ angegeben, allerdings sehr unsystematisch.

Kunsthistoriker scheinen bei der Konzeption des VD16 keinen großen Einfluss gehabt zu haben, und lange Zeit hat die kunstgeschichtliche Forschung zur Buchillustration die Existenz des VD16 zum Teil auch einfach ignoriert. In Hollstein’s German Engravings, Etchings and Woodcuts (ca. 1400 – 1700) wurde in den Bänden, die bis zum Jahr 2010 herauskamen, keine VD16-Nummern angegeben. Dabei könnten auch schon die einfachen Hinweise im VD16 auf die Existenz von Holzschnitten ein Ansatz sein, um einen umfassenden Überblick über Buchillustration im 16. Jahrhundert zu bekommen.

Zuerst muss man dazu die entsprechenden Titel herausfiltern. Ich habe damit begonnen und habe eine kleine Datei der Drucke von 1501 bis 1510 in das Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts eingestellt. Danach müsste man in jeder einzelnen Ausgabe die Anzahl der Abbildungen ermitteln. Das habe ich noch nicht erledigt.

Nebenbei können dabei aber schon einige statistische Beobachtungen gemacht werden.

Das VD16 verzeichnet in den ersten 10 Jahren des 16. Jahrhunderts 3744 Ausgaben. Davon müssen 61 Nummern als „entfallen“ abgezogen werden, die meisten deshalb, weil sie identisch mit anderen Nummern sind. Die Zahl der Ausgaben mit Illustrationen beträgt ca. 2000, also mehr als die Hälfte. Rechnet man nun die 380 Drucke heraus, bei denen die Illustration allein aus einer Druckermarke besteht, und weitere 11, die nur eine Titeleinrahmung aufweisen, dann sind wir bei etwas mehr als 1600 Ausgaben.

Von diesen sind die Drucke mit einem Titelholzschnitt ohne weitere Abbildungen im Buchinnern relativ leicht durchzusehen. Das sind in den ersten 10 Jahren des Jahrhunderts etwa 630. Das bedeutet, dass für den Zeitabschnitt von 1501 bis 1510 etwa 1000 Ausgaben mit Holzschnitten im Buchinnern durchgesehen und katalogisiert werden müssten.

Nun kommt es darauf an, wie viele Ausgaben digitalisiert sind. Von den etwa 2000 Ausgaben mit mindestens einer Abbildung haben 1330 im VD16 einen Link zu einem Digitalisat (oder auch mehrere; den Vogel schießt VD16: A 4147 ab, mit 78 Digitalisaten!). Bekanntlich existieren viel mehr Digitalisierungen, als das VD16 angibt. Ich habe der Liste noch 60 weitere Links hinzugefügt, aber ohne allzu langwierige Recherchen anzustellen. Es ist damit zu rechnen, dass sich noch erheblich mehr Digitalisate finden lassen.

Kriegsverluste und kriegsbedingt ins Ausland verlagerte Bestände im VD16

Bekanntlich hat die Staatsbibliothek in Berlin im Krieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit schwere Verluste erlitten. Noch heute haben viele Katalogeinträge den Zusatz: „Bestand erfragen/Kriegsverlust möglich“. Aber während vor 20 Jahren, mit etwas Glück, ein so gekennzeichnetes gewünschtes Buch doch noch im Magazin auftauchen konnte, kann man sich heute die Mühe des Erfragens sparen. Die entsprechenden Bücher sind entweder vernichtet, verschollen oder zumindest heute nicht mehr zugänglich.

Was die Drucke des 16. Jahrhunderts betrifft, werden die verlorenen Titel der Staatsbibliothek Berlin nicht an das VD16 gemeldet, von wenigen, wohl versehentlichen, Ausnahmen abgesehen.

Anders ist die BSB München vorgegangen. Dort wurden von Anfang an alle verlorenen Titel mit den Titeldaten aus dem Katalog ins VD16 übernommen. Nach Einführung der online-Version des VD16 fiel nicht mehr so stark auf, wie viele Drucke des 16. Jahrhunderts in München zerstört worden sind, denn man musste dafür bei jedem Eintrag erst die spezielle Datenbank mit den Exemplarangaben aufrufen. Seit der groß angelegten Digitalisierung der Münchener Bestände gibt es jetzt aber in vielen VD16-Datensätzen den Hinweis „Das Exemplar der Bayerischen Staatsbibliothek kann nicht gescannt werden (Verlust)“. Im gedruckten Grundwerk des VD16 kann man schon beim einfachen Blättern erkennen, dass die Münchner Verluste an Drucken des 16. Jahrhunderts in die Hunderte, vielleicht sogar Tausende gehen, vor allem bei den Bibelausgaben und bei den Kasualschriften.

Das Problem dieser Münchner Titelaufnahmen im VD16 liegt auf der Hand. Gerade bei den Kasualschriften sind die Titel, die nur von den Katalogkarten abgeschrieben wurden, zum großen Teil so verkürzt, dass es kaum möglich ist, Titel aus anderen Bibliotheken mit den in München verlorenen zu identifizieren. Wenn man aber bei einem Titelvergleich wegen der Ungenauigkeit oder Knappheit der Angaben nicht mehr entscheiden kann, ob die beiden Titel identisch sind oder nicht, dann wird man den ungenauen Datensatz aus München im VD16 tilgen müssen, sobald an dessen Stelle ein Titel auftaucht, der möglicherweise identisch ist. Denn selbst wenn weitere Funde von ähnlichen Titeln erfolgen sollten, dann wird es doch niemals die Sicherheit geben, dass es sich dabei um genau diese, ehemals in München vorhandenen Ausgaben handelt. Wenn man eine solche unsichere Titelaufnahme dagegen behalten würde, würde man damit zwangsläufig eine Phantomausgabe in die Welt setzen.

Bei den folgenden VD16-Nummern handelt es sich meiner Meinung nach um solche Fälle:

C 1173 = ZV 6356

C 1154 = ZV 8527

E 1773 = ZV 6375

E 1801 = ZV 6359

C 1064 = ZV 2413

C 1113 = ZV 3684

E 3798 = ZV 14366

C 1130 = ZV 3066

C 1059 = ZV 2958

S 5889 = ZV 14363

C 1157 = ZV 9933

E 1683 = ZV 9896

C 1153 = ZV 18036

B 4748 = B 4676 (der griechische Teil des Titels wurde im Katalog ausgelassen; ebenso wurde in Augsburg SuStB (Th Ex 874) verfahren)

ZV 1761 (mit dem Hinweis: „Möglicherweise identisch mit VD16 ZV 14834„)

Bei ZV 16516 = ZV 28141 wurde dasselbe verlorene Exemplar 2011 ein zweites Mal verzeichnet, woran man erkennen kann, dass keine Überprüfung stattgefunden hat.

Diesen Problemen geht die Stabi Berlin aus dem Weg, indem sie die nicht mehr vorhandenen Bücher einfach nicht im VD16 registriert. Im Berliner Katalog sind diese Titel alle verzeichnet, wenn auch zum Teil noch mit den fehlerhaften Transkriptionen der alten Katalogkarten (diese Transkriptionen wurden in den 90er Jahren von externen Schreibbüros durchgeführt, die vor den in Sütterlin verfassten Katalogkarten oft kapitulieren mussten). Das bedeutet, dass ehemals Berliner Drucke, bei denen es sich um Unikate handelt, für das VD16 gar nicht existieren. Zum Teil handelt es sich aber um Quellentexte, die ausführlich in der wissenschaftlichen Literatur der Zeit vor dem 2. Weltkrieg behandelt worden sind.

Dazu kommt, dass ein großer Teil dieser Bücher in Wirklichkeit gar nicht verloren ist, sondern jetzt in der BJ Krakau oder in der Staatsbibliothek von Moskau stehen. In Krakau sind die Drucke des 16. Jahrhunderts, die aus der Staatsbibliothek Berlin stammen, sogar sehr präzise in dem siebenbändigen gedruckten Katalog der Drucke des 16. Jahrhunderts in der BJ Krakau verzeichnet.

Catalogus librorum saeculi XVI qui in Bibliotheca Iagellonica Cracoviensis asservantur: BJ 16. Curavit Marianus Malicki, confecerunt Margarita Gołuszka, Marianus Malicki, Romana Piech, Wanda Ptak-Korbel, Eva Szczawińska, Sophia Wawrykiewicz, Eva Zwinogrodzka, Baden-Baden 2002-2005.

Ihre alten Berliner Signaturen sind dort beibehalten worden. 110 von diesen Titeln, die offenbar Unikate sind, habe ich vor sieben Jahren in die Liste der Drucke, die im VD16 fehlen, aufgenommen. Ich vermute aber, dass das längst nicht alle sind.

Jetzt sieht es so aus, als würde (allerdings sehr, sehr gemächlich) die BJ Krakau damit beginnen, ehemals Berliner Titel ins VD16 einzugeben. Bis zum vergangenen Jahr hatte Krakau (VD16-Sigle: vd117) im Ganzen nur einen einzigen Titel an das VD16 gemeldet, seit März 2017 sind fünf Titel hinzugekommen, davon drei mit ehemals Berliner Signaturen.

Das sollte die Berliner Stabi aber nicht davon abhalten, ihre Vorkriegs-Katalogisate, so wie die Münchner BSB, im VD16 zu verzeichnen, zumindest die Unikate. Nur muss anschließend auch darauf geachtet werden, dass diese Titel dort nicht als „verlorene Ausgaben“ stehen bleiben, wenn in der Zwischenzeit in anderen Bibliotheken weitere Exemplare derselben Ausgaben aufgetaucht sind.

Zum Stand des VD16 und des „Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts“ (Dezember 2017)

Das VD16 ist Ende Dezember 2017 bei der Nummer ZV 31617 angekommen. Das sind somit 348 neue Ausgaben seit Ende Dezember 2016. Im Jahre 2016 gab es dagegen 437 Neuzugänge und im Jahre 2015 waren es 526. Den XL-Signaturen wurden im Jahr 2017 sechs neue Ausgaben hinzugefügt (jetziger Stand: XL 181).

Auch die Gesamtzahlen der Meldungen sind rückgängig. Es gibt sieben Bibliotheken mit mehr als 100 Meldungen:

Trier Priesterseminar: 1070
Wittenberg Predigerseminar: 532
Dresden SLUB: 520
Berlin SB: 252
Mainz StB: 160
München BSB: 112
München UB: 102

Weitere sechs Bibliotheken meldeten zwischen 50 und 100 Titel.

Neue beitragende Bibliotheken sind darüber hinaus:
(vd300) Goshen (Indiana) Mennonite Hist. Libr.
(vd301) Baltimore John Hopkins Univ.
(vd302) Gnesen/Gniezno Erzbisch. Archiv
(vd303) Posen/Poznan BU
(vd304) (noch kein Name angegeben)

Alle neuen Bibliotheken melden aber nur einen oder zwei Titel.

Eine redaktionelle Überarbeitung des VD16 bleibt ein Desiderat. So müssen Doppelmeldungen systematisch gesucht und bereinigt werden (auch im Bereich der Namen, weil es Fälle gibt, in denen dieselben Personen unter verschiedenen Namen geführt werden), getilgte Nummern aus dem gedruckten Grundwerk müssen als „entfallene“ Titel in der Online-Version wieder eingesetzt und die Streichungen begründet werden. Zu stark gekürzte Titelaufnahmen und fehlende Angaben (wie z. B. in einigen Fällen Respondenten in Dissertationen) sind zu ergänzen.

Einheitssachtitel müssen konsequent vergeben werden, wenn kein Autor bekannt ist. Und sie müssen bei mehr oder weniger gleichen Texten auch wirklich vereinheitlicht sein. Dabei sollte man sich auch mit dem VD17 einigen, auch übrigens in der Frage der Ansetzung der Verfassernamen. Für Drucke, bei denen kein Titelblatt mehr vorhanden ist, wäre auch eine Kennzeichnung nützlich, nach der man gezielt suchen kann.

Die Zuordnung der Exemplare zu den verschiedenen Ausgaben muss systematisch überprüft werden, besonders in den Fällen, in denen nachträglich Exemplare mit Varianten gefunden worden sind, die dann eine eigene Nummer bekommen haben. Letzteres können natürlich nur die einzelnen Bibliotheken selbst machen.

Ein richtig großes Projekt wäre darüber hinaus eine Überarbeitung und Präzisierung der Angaben zu den Illustrationen, zum Buchschmuck und zu Notationen. Aber ich fürchte, das geht zu weit.

Zum Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts

Im Wiki wurden die beiden noch fehlenden Kurzartikel zu den Titeln aus dem Editionsband 8 des Projekts Controversia et Confessio nachgetragen sowie ein Kurzartikel zu einem Text von Eberhard Weidensee. Als neue Konkordanz wurden die 400 VD16-Nummern der Titel aus der „Volksbücher“-Bibliographie von Bodo Gotzkowsky (1991) in das Wiki eingestellt.

Die Hauptarbeit an dem Wiki im letzten Jahr betraf die neue Liste zu den VD16-Nummern, die im VD16 keinen Bibliotheksnachweis haben. Diese Liste enthält jetzt ca. 2450 VD16-Nummern.

Auch die Liste der noch nicht im VD16 enthaltenen Drucke wurde weiter ergänzt. Sie umfasst jetzt ca. 2000 Titel. Neben den Basler Dissertationen und den in Wroclaw BU verfilmten und katalogisierten Drucke wurden jetzt auch Titel aus der NB Warschau verzeichnet, vor allem aus Druckorten, die im heutigen Polen liegen, wie Breslau, Danzig, Neiße und Liegnitz.

Die Zugriffszahlen auf diese Liste haben auch im Jahr 2017 wieder zugenommen. Noch stärker gestiegen ist die Zahl der Zugriffe auf die Hauptseite des Wikis. Diese gehen jetzt aber nicht mehr in die Statistik ein, denn sie stammen in der Hauptsache sicher nicht von Nutzern, die an den Inhalten des Wikis interessiert sind. Auffällig ist nämlich, dass zeitgleich mit den Zugriffen auf die Hauptseite auch die Zugriffszahlen von mittlerweile ganz nutzlosen Seiten enorm angestiegen sind, wie der obsoleten „Hilfe“-Seite (zuletzt mehr als 3000 pro Woche) oder einer alten Seite mit Instruktionen für die Eingabe neuer Artikel in das Wiki. Ich habe sie mittlerweile gelöscht.

Die Konzentration der Zunahme auf diese beiden eigentlich inhaltslosen Seiten lässt vermuten, dass es sich dabei um automatisierte Zugriffe handelt, mit denen versucht wird, Spam-Links in dem Wiki unterzubringen. Die übrigen Seiten, außer der Hauptseite, waren von dem abrupten Anstieg nicht betroffen. Das bedeutet, dass das zeitgleiche Ansteigen der Zugriffszahlen auf die Hauptseite wohl auch von solchen unerwünschten Besuchen herrührt und dass die betreffenden Zahlen daher nicht mehr aussagekräftig sind.

Zu den Konkordanzen

Die Mainzer Gesangbuchbibliographie war für einige Monate des Jahres vom Netz genommen, so dass alle Links der entsprechenden Konkordanz im Wiki ins Leere gingen. Jetzt ist die Online-Bibliographie wieder zugänglich und die Links im Wiki wurden angepasst. Der Bearbeitungsstand der Gesangbuchbibliographie stagniert aber weiterhin bei der letzten Aktualisierung von 2013.

In Vorbereitung ist eine Konkordanz zum gedruckten Katalog der Stuttgarter Bibelsammlung. Die ersten Bände dieses Katalogs von 1984 bis 1993 mit den griechischen und den deutschsprachigen Bibeldrucken enthalten selbst schon entsprechende Konkordanzen, die allerdings noch nicht ganz vollständig sind, weil das gedruckte VD16 damals noch in Arbeit war. In den Bänden mit den lateinischen Bibeln von 2002 dagegen findet sich keine Konkordanz. Die geplanten Bände zu anderssprachigen und polyglotten Drucken sind noch nicht erschienen.

Vielleicht nicht sehr bekannt ist die Tatsache, dass der Stuttgarter Katalog auch parallele Eintragungen im gedruckten Katalog der BL London mit Angabe der Signatur zitiert, so dass auch zu diesen Exemplaren die VD16-Nummern identifiziert sind. Außerdem werden die als Microfiche edierten Bibeldrucke der Bibliotheca Palatina in Rom (eigenartigerweise) als zusätzliche vorhandene Exemplare behandelt, soweit es dazu parallele Ausgaben in der Württembergischen Landesbibliothek gibt. Auch diese Informationen möchte ich gerne in die geplante Konkordanz aufnehmen.